Studie: Bio-Fleisch und Bio-Milch ist doch gesünder

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Bio-Milch und Bio-Fleisch sind doch gesünder: Das behaupten jedenfalls jetzt Wissenschaftler der Newcastle University. Sie prüften in einer Literaturstudie 263 wissenschaftliche Paper. Ergebnis: Biokost enthält 50 Prozent mehr wichtige Omega-3-Fettsäuren als konventionell erzeugte Nahrung.

Die neue Arbeit veröffentlichte jetzt Chris Seal im British Journal of Nutrition . Er stützte sich dabei auf 196 Studien über Milch und weitere 67 zum Thema Fleisch aus der ganzen Welt, um die Unterschiede von konventioneller und ökologischer Erzeugungsweise auf die Inhaltsstoffe zu bewerten. Das Ergebnis: Neben etwa 50 Prozent mehr Omega-3-Fetten enthalten Bio-Milch und Bio-Fleisch „höhere Konzentrationen bestimmter essenteller Mineralien und Antioxidantien.“

 

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Studienleiter Carlo Leifert begründet die neue Studie so: „Die meisten Menschen, die sich für Biokost entscheiden wollen damit einen Beitrag zum Tierschutz und zum Schutz der Umwelt und Landschaft leisten oder sich selbst etwas Gutes tun. Über den wirklichen gesundheitlichen Wert dieser Lebensmittel war bislang weniger bekannt. Diese Lücke schließt unsere Arbeit.“ Die britischen Wissenschaftler arbeiteten gemeinsam mit Kollegen aus den USA, Frankreich, Italien, der Schweiz und Polen, um ihre Daten zu vergleichen. Gemeinsam mit dem Ergebnis einer früheren Studie zu Getreide fasst Leifert jetzt zusammen: „Wir können unzweifelhaft sagen, dass tatsächlich Unterschiede in der Zusammensetzung zwischen Bio- und konventioneller Kost gibt.“

 

Gerd Pfitzenmaier